| Die Regeln | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Qualifikationswerte und Klasseneinteilungen. Allgemeines Der DHGV unterteilt in ein Mannschafts- und ein Einzelwettkampfsegment. Das Einzelwettkampfsegment untergliedert sich bei den Herren weiterhin in zwei Klassen, den A-Heavie und den B-Heavie. Die Klasseneinteilung erfolgt nach Leistung. Der Auf- oder Abstieg in eine andere Leistungsgruppe erfolgt unmittelbar nach einem Wettkampf oder einer Leistungsprüfung. Dies ermöglicht einem Wettkampf direkt vorangehende Leistungsabnahmen. Wenn Qualifikationswerte im Ausland erzielt und geltend gemacht werden, sind auch diese zu Berücksichtigen. Vorher sollte aber Rückfrage erfolgen ob mit regelkonformem Sportgerät gearbeitet wurde. Für die Frauen gibt es noch keine Klasseneinteilungen. Für 2010 sind Qualifikationswerte zur Einzelstartberechtigung angestrebt. Mannschaftssegment Die Mannschaftswettbewerbe sind das Fundament der Highlandgames. Sie wecken ein breit gestreutes Interesse, sowohl bei den Aktiven als auch beim Publikum. Die Mannschaftswettbewerbe sollen spielerisch an die klassischen Disziplinen heranführen und verstehen sich als vollwertiger Sportwettbewerb. Mannschaftswettbewerbe können als eigenständige Veranstaltung ausgetragen werden. Zielrichtung des DHGV sind aber möglichst viele vollwertige Veranstaltungen mit Mannschaftswettbewerben und Wettkämpfen der A- und B-Heavie. Zusammensetzung der Mannschaften Eine Mannschaft setzt sich aus 5 Aktiven plus einer Reserveperson zusammen. Die Reserveperson kann beliebig eingesetzt werden, es dürfen aber immer nur 5 Personen an einer Disziplin teilnehmen. Es ist nicht erlaubt, dass z.B. 6 Personen werfen und die 5 Besten werden aufgeschrieben. Teilnahmebedingungen Teilnahmeberechtigt sind alle ausschreibungsgemäß angemeldeten Sportler. Sollten am Tage des Wettkampfes Teilnehmer fehlen, können Teams in Absprache mit dem Veranstalter aufgefüllt werden. Bis zu zwei „Heavie" können zur Verstärkung einer Mannschaft teilnehmen, werden aber nicht bei der Ermittlung der Tagesbesten berücksichtigt. Auswahl der Disziplinen Durch eine Kombination von Ausdauer-, Geschicklichkeits- und Kraftdisziplinen, sollten auch Durchschnittssportler eine Chance auf gute Platzierungen haben. Eierwerfen, Biertrinken etc. wie auf diversen Veranstaltungen durchgeführt, widersprechen dem Selbstverständnis einer Sportveranstaltung. Möglichst viele der klassischen Disziplinen sollten sich, je nach Platzverhältnis auch in abgewandelter Form, in der Auswahlpalette wiederfinden. Steinstoßen, „Cabertoss" und Gewichtshochwurf sind hier wohl unproblematisch. Der Gewichtsweitwurf kann aus dem Stand erfolgen. Der „scottish hammer" ist hier nur unter ausreichenden Sicherheitsbedingungen möglich. Bei der weitern Auswahl der Disziplinen kann dem Veranstalter, immer unter dem Aspekt einer Sportveranstaltung, weitestgehend freie Hand gelassen werden. Im Zweifelsfalle sollte eine Rückfrage beim DHGV erfolgen. Der DHGV wird nach und nach einen Auswahlkatalog erstellen, um einen Leitfaden für Mannschaftswettbewerbe zu erstellen. Punkteverteilung Mannschaften Für die jeweiligen Einzeldisziplinen sollten jeweils maximal 10 Punkte pro Teilnehmer zu erreichen sein. Für die Teamdisziplinen erfolgt eine Aufschlüsselung analog Teilnehmerzahl. Bei 20 teilnehmenden Teams wären also maximal 20 Punkte zu erlangen. Bei deutlich weniger oder mehr Mannschaften kann auch eine angleichende Faktorisierung der Teamdisziplinen erfolgen. Faktorisierungen sind den Teams vor Beginn des Wettkampfes mitzuteilen. Beim Tauziehen gibt es 10 Punkte für die Siegermannschaft und 5 Punkte für die Zweitplatzierten. Anmerkung zur Faktorisierung der Teamdisziplinen. Die Einzeldisziplinen sind in ihren Anforderungen so gesetzt, dass auch schwächere Teams ca. 30 Punkte erlangen. Dadurch ergibt sich ein Abstand zur maximal erreichbaren Punktzahl von 20. Dieser Abstand sollte auch in den Teamdisziplinen nicht deutlich über oder unterschritten werden. Bei 10 Teams würde sich dem zu Folge der Faktor 2 anbieten. Punkteverteilung Individualauswertung Aus den Punkten der Einzeldisziplinen, ergibt sich ein individueller Punktestand jedes bzw. jeder Aktiven. Wenn sich eine geringe Teilnahme bei den Einzelwettkämpfen abzeichnet, steht es dem Veranstalter frei die bis zu drei Punktbesten aus der Einzelwertung dort teilnehmen zu lassen. Die Aktiven sind damit lediglich für diese Veranstaltung als Heavie startberechtigt. Sollten sie im Wettkampf die erforderlichen Qualifikationswerte für A- oder B-Heavie erzielen gehen sie vollwertig in den entsprechenden Einzelstarterstatus über. Anmerkung zur Individualwertung Aktive, die auf eine gute Individualwertung ausgerichtet sind, sollten sich in den Einzeldisziplinen nicht durch die Reserveperson auswechseln lassen. Die entsprechenden Punkte fehlen sonst in der Endabrechnung. Einzelsegment Qualifikationsmodus B-Heavie Die B-Havie sind einerseits die Aufbaustufe zu den A-Heavie, andererseits aber auch vollwertiger Sportwettkampf für alle die, die nicht die körperliche Voraussetzung für die A-Heavie mitbringen. Die Wettkämpfe unterliegen demnach dem gleichen Regelwerk wie die der A-Heavie und auch hier gilt es ein, den Sport repräsentierendes Mindestniveau zu zeigen. Damit dies gewährleistet wird, wird folgendes Qualifikationssystem eingeführt. Qualifikationswerte zur Teilnahme an den Wettbewerben der B-Heavie Alle Werte müssen innerhalb eines Tages erreicht werden. Die Leistungsprüfung wird von einem Beauftragten des DHGV abgenommen. Es bedarf keiner genauen Aufschreibung und Messung sondern lediglich der Bestätigung der Mindestwerte. Wie im Wettkampf auch, hat der Sportler jeweils drei Versuche pro Disziplin.
Als aktiver B-Heavie müssen folgende Werte im Wettkampf erzielt werden
Wer in zwei aufeinanderfolgenden Meisterschaften jeweils einen der Qualifikationswerte nicht erzielt oder in einer Meisterschaft drei Qualifikationswerte verpasst, muss in einem der Leistungszentren des DHGV eine erneute Leistungsprüfung ablegen. Dadurch wird ein hohes Niveau bei den B-Heavie gewährleistet und der einzelne Aktive wird zusätzlich angespornt an seinen Schwächen zu arbeiten. Qualifikationsmodus A-Heavie Die Kategorie A-Heavie ist das Aushängeschild des DHGV Die dort startenden Aktiven repräsentieren die Highlandgames auf höchstem Niveau. Der Zuschauer erwartet hier Leistungen, die im Schnitt deutlich über das Niveau der Mannschaftswettbewerbe und der B-Heavie hinaus gehen Die Highlandgames verstehen sich darüber hinaus als Mehrkampfmeisterschaft. Es sollte vermieden werden, dass Aktive die lediglich in einer von 5 Disziplinen Spitzenwerte erzielen das Wettkampfgeschehen bestimmen. Damit dies gewährleistet wird, wird folgendes Qualifikationssystem eingeführt. Qualifikationswerte zur Teilnahme an den Wettbewerben der A-Heavie Alle Werte müssen innerhalb eines Wettkampfes erreicht werden. Sollte nur ein Qualifikationswert nicht erreicht werden, bekommt der Athlet im Anschluss an den Wettkampf die Möglichkeit in drei weiten Versuchen den Wert zu erzielen. Auf Wunsch kann hierbei auch der Qualifikationserhaltungswert der A-Heavie anvisiert werden. Z.B. 21.00 m schwerer Hammer statt 27,50 m leichter Hammer.
Als aktiver A-Heavie müssen folgende Werte im Wettkampf erzielt werden
Wer in zwei aufeinanderfolgenden Meisterschaften jeweils einen der Qualifikationswerte nicht erzielt oder in einer Meisterschaft drei Qualifikationswerte verpasst, muss sich wieder neu über eine Meisterschaft der B-Heavie qualifizieren. Alternativ hierzu kann in einem der DHGV Leistungszentrum ein Leistungstest erfolgen. Dadurch wird ein hohes Niveau bei den A-Heavie gewährleistet und der einzelne Aktive wird zusätzlich angespornt an seinen Schwächen zu arbeiten. Wer als A- Heavy eine Saison lang keine Einzelwettkämpfe bestritten hat, startet zunächst die Saison als B-Heavy. Auf Wunsch des Sportlers sind zwei weitere Alternativen möglich. 1. Er legt vor Saisonbeginn eine A-Heavy Leistungsprüfung in einem der Leistungszentren ab. 2. Auf Wunsch des Aktiven wird der Einzelstarterstatus komplett aufgehoben. Der Aktive kann dann als normales Teammitglied eingesetzt werden. Damit hier kein ständiges Springen entsteht und „versteckte" A-Heavie im Team agieren, ist der Sportler für die laufende Saison nicht Einzelstartberechtigt. Wer als B-Heavie ein Jahr lang nicht an Einzelwettkämpfen teilnimmt, wird zunächst automatisch in den Status eines normalen Teammitglieds versetzt. Auch hier kann der Aktive auf Wunsch vor Saisonbeginn eine Leistungsprüfung zur Wiederherstellung seines Einzelstarterstatus ablegen. Ehemalige B-Heavie können darüber hinaus auch während der laufenden Saison zu jedem Zeitpunkt, bei Erfüllung der Qualifikationswerte, wieder in den Einzelstarterstatus zurück.
Gewichte für Highlandgames
Männer
Frauen
Masters
*Stones Gewicht und Form der Steine unterliegen keiner Norm. Lediglich bei offiziellen Rekorden darf das Gewicht des Steins nicht unterhalb der angegeben Werte liegen. Scottish Hammer Eine Metallkugel an einem stabilen Stab aus bevorzugt Rattanholz maximale Länge 1,27m . Gewichtsweitwurf Ein Gewicht das über eine Kette oder anderem an einem Handgriff befestigt ist. Griffform und Dicke des Handgriffes sind beliebig. Ebenso Form und Material des Gewichtes. Das Gerät darf maximal 45,7cm lang sein.
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